Fußgänger*innenbrücke Krajiških brigada, Banja Luka, Bosnien-Herzegowina
25. April 2025
„1389
für immer unseres!“
1389 wollte das Osmanische Reich sein Gebiet erweitern und vergrößern und so kam es, dass sich im Juni die osmanischen Truppen unter Murad I. und die Truppen des serbischen Fürsten Lazar Hrebeljanović auf dem Amselfeld (im heutigen Kosovo) begegneten. Die Armee unter Lazar war zahlentechnisch erheblich unterlegen und am Ende starben beide Armeeführer, die serbische Armee verlor die Schlacht und das osmanische Reich konnte sich ausweiten. Lazar wird nach der Schlacht als Märtyrer gefeiert, weil er sich für den Glauben und das serbische Volk geopfert haben soll. Er habe auf dem Amselfeld das irdische Reich verloren, aber das himmlische gefunden.
Im Mittelalter – vor der Schlacht auf dem Amselfeld – war der Kosovo Zentrum des serbischen Reiches und es wurden unzählige orthodoxe Kirchen und Klöster gebaut und deswegen sind viele Serb*innen der Meinung, dass der Kosovo schon immer zu Serbien gehört hat und es auch immer tun wird. In einem Interview bezeichnet eine Belgraderin den Kosovo als „das heilige serbische Land“.
